Gästebuch



Hier können Sie Ihre Meinung äußern

Seite: 1 3 4 5 


 (23) Martin Wollhagen schrieb am 12. Jan 10, 12:20 
Gestern wurde in den online-Meldungen von "Bild der Wissenschaft" unter

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/309240.html

gemeldet, dass jetzt nachgewiesen wurde, warum die Materieteile bei der Entstehung der Erde aus Staubteilchen nicht in die Sonne gestürzt sind.

Was meinen Sie dazu?



Die ganze Planetesimal-Hypothese beschäftigt sich nur mit den pysikalischen bzw. mechanischen Fragen der Planetenentstehung.

Sie ignoriert die Tatsache, dass dieser Vorgang durch die chemische Zusammensetzung der Erdkruste und die Unterschiede gegenüber der Kosmischen Häufigkeit eindeutig widerlegt ist. Die Zusammensetzung der Erdkruste beweist überzeugend, dass die Schichtung im Erdkörper unter der Einwirkung eines gewaltigen Wasserstoffüberschusses stattfand.

Das aber setzt voraus, dass die Erde nicht aus den zurückgebliebenen Staubresten entstand, sondern aus der gesamten Menge der kosmischen Materie, die zur Verfügung stand.

In meinem Buch "Wasserstoff-Weltbild kontra Hypothesen-Inflation"
finden sich dafür noch weitere Beweise.

Dr. Rudolf J. Gottfried

 (22) Prof. Dr. Horst Altenburg schrieb am 11. Jan 10, 11:55 
Das Buch habe ich zunächst nur flüchtig überflogen, finde es aber
wichtig und interessant gerade für Personen, die nicht so sehr mit der Materie vertraut sind.

Vielleicht sollten Sie das Vorwort mehr straffen, so dass schon im
Überblick zu erkennen ist, welche Themen behandelt werden und mit
welcher Zielsetzung.

Prof. Dr. Horst Altenburg




Vielen Dank für die Hinweise. Ich werde sie berücksichtigen.

Rudolf J. Gottfried

 (21) schrieb am 09. Nov 09, 10:58  http://www.zeitexpansion.de/

Ich habe Ihr Buch gelesen,aber ich glaube, ich muß noch einmal alles lesen.

Anfangs fiel mir auf, daß viel Kritik an bestehendem Wissen geübt wird. Ich fand es dann trotzdem interessant, wie scheinbar einfach es ist zu kritisieren und dabei sogar zu recht.

Angenehm ist mir aufgefallen, daß kein umfangreicher Formelapperat verwendet wird. Weder chemische Formeln noch mathematische.

Auch für mich neue Sachverhalte waren reichlich vorhanden. Gefallen haben mir die Ausführungen über das Prinzip von Le Chatelier. Z.B. habe ich dieses nie in Verbindung mit Vorgängen wie Kernfusion gesehen.

Hinsichtlich einer Erdexpansion bin ich auch Ihrer Meinung, daß eine Paßform aller Kontinente nicht zufällig sein kann. Ansonsten bin ich darauf angewiesen, daß eine Expansion vorhanden sein sollte. Wahrscheinlich haben Sie ja recht, daß es eine Entspannung nach Druckminderung ist. Übrigens soll nach Denis (Denis, C. et.al., 2006. Secular changes of LOD associated with a growth of the inner core. Astron. Nachr., v. 327, p. 309-313.) auch der innere Erdkern expandieren.

Auch wenn ich den Titel des Buches nicht ganz passend finde, so denke ich trotzdem, daß es gelungen ist. Auch für Laien wie mich ist alles verständlich, wenn auch nicht alles gleich im Kopf speicherbar.

Ich freue mich, daß ich das Buch besitze. Es ist gut. Ich hoffe es findet viel Resonanz.





Es war für mich wirklich nur scheinbar einfach zu kritisieren. Tatsächlich will man es zunächst gar nicht für möglich halten, dass hochgebildete Wissenschaftler ihre Hypothesen nicht zu Ende denken und dadurch mit wirklich gesichertem Wissen in Widerspruch geraten.

Was den Haupttitel "ALS DIE KLIMA-KATASTROPHEN KAMEN" betrifft, haben Sie wohl recht. Das Thema wird erst im 3.Teil, ab Kapitel 21 behandelt, aber "Klima" ist eben aktuell. Zutreffender für das gesamte Buch ist der Untertitel "WASSERSTOFF-WELTBILD".

Jedenfalls vielen Dank für die Stellungnahme!

Dr. Rudolf J. Gottfried

 (20) Martin Wollhagen schrieb am 25. Oct 09, 12:32 
Kürzlich stiess ich auf eine Internet-Meldung von Bild der Wissenschaft vom 17.5.2008 mit der Adresse
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/291466.html
Darin wird berichtet, man vermute an der Grenze zwischen Erdmantel und Erdkern einen gewaltigen Uran-Kernreaktor. Nach Ihrer Argumentation müßte aber doch fast alles Uran in den Graniten der Erdkruste sein.
Was stimmt denn nun.


Der durchschnittliche Urangehalt der Erdkruste liegt bei etwa 2,5 ppm. In den Graniten ist er um 3,5 ppm und stellenweise auch deutlich höher.
In den ultrabasischen Gesteinen, den mantelnächsten also, macht er dagegen nur noch ca. 0,003 ppm aus, also nicht einmal ein tausendstel des Gehaltes in Graniten. Warum das so ist, habe ich in meinem hier mehrfach erwähnten Buch "Wasserstoff-Weltbild ..." ausführlich begründet. Eine nennenswert höhere Konzentration des Uran im tieferen Mantel anzunehmen ist absurd.

Die heftigen Reaktionen, die sich an der Mantel-Kern-Grenze abspielen, wurden hier wiederholt beschrieben. Mit radioaktiven Prozessen haben sie nichts zu tun.

Dr. Rudolf J. Gottfried

 (19) Horst Braun schrieb am 25. Oct 09, 10:46 
Hinter locker gestaltetem Buchdeckel verbirgt sich eine interessante und anspruchsvolle wissenschaftliche Abhandlung. Die auf Chemophysik basierende Argumentationskette ist in sich schlüssig, wirkt überzeugend und macht deutlich, daß die gegenwärtigen Vorstellungen vom Aufbau unserer Erde und von der Entstehung unseres Planetensystems neu überdacht werden sollten. Durch einen klaren methodischen Aufbau wird es auch dem Laien ermöglicht, die komplexen Zusammenhänge nachzuvollziehen. Allerdings setzt der Autor eine stetige hohe Konzentration des Lesers voraus.
Eine kluge und anspruchsvolle wissenschaftliche Arbeit, die in Fachkreisen Beachtung finden sollte.
Horst Braun, Studiendirektor i.R.




Ich freue mich sehr, daß das Wasserstoff-Weltbild auch im Kreise der Lehrenden Akzeptanz findet. Vielleicht sollte man in den Schulen überhaupt daran erinnern, daß das gegenwärtig gelehrte Weltbild noch sehr unvollkommen und keineswegs der Weisheit letzter Schluß ist, wie das von den Wissenschaftsjournalisten gern dargestellt wird.

Vielen Dank für die Rezension!

Dr. Rudolf J. Gottfried

 (18) Otto Walter schrieb am 22. Oct 09, 14:18 
Gottfrieds Buch
„Als die Klimakatastrophen kamen – Wasserstoffweltbild kontra Hypotheseninflation“
habe ich mit großem Interesse gelesen.
Dabei habe ich weder Chemie noch Geologie studiert, sonder bin Autodidakt, gelernter Schlosser- und Malermeister und war vor meinem Ruhestand längere Zeit als Sozialarbeiter tätig.

Der Autor erklärt alles und verschanzt sich nicht hinter unverständlichen Formeln. Er stellt Einiges richtig über die Entstehungsgeschichte und den Aufbau unserer Erde. Diese Stellen muß man allerdings mehrmals lesen.

Gottfried beschränkt sich aber nicht auf abstrakte Wissenschaft, sondern spricht die wirklichen Probleme und Erfordernisse der Umweltpolitik an, besonders die seit Jahrtausenden stattfindende Entwaldung und Wüstenbildung, und er zeigt praktikable Lösungen. Dabei polemisiert er auch scharf gegen kurzsichtigen Egoismus und teuren, nutzlosen Aktionismus....

Kurzum, ein Buch das jeder lesen kann und lesen sollte.





Da ich an dem Buch einige Jahre gefeilt habe, tut es natürlich gut, wenn es auch vom Leser angenommen wird.

Vielen Dank für die Stellungnahme.

Rudolf J. Gottfried

 (17) Anna Luehse schrieb am 08. Sep 09, 09:14  http://klima-ueberraschung.de
Fakten zur wachsenden Erdabkühlung:

"Von 1998 bis 2008 ist die globale Temperatur um 0,2°C zurückgegangen. Die Nordhalbkugel hat sich um 0,1°C, die Südhalbkugel sogar um 0,3°C abgekühlt.

"Diese 0, 3 Grad sind ein dramatischer Wert, wenn man bedenkt, daß die tatsächliche Erderwärmung zwischen den Jahren 1850 und 2000 gerade bei 0, 6 Grad gelegen hat" ergänzt dazu der Diplom-Meteorologe und EIKE-Pressesprecher Klaus Puls. (E.I.K.E.)

http://eike-klima-energie.eu



Vielen Dank, liebe Anna Luehse,

auch von anderer Stelle kommen Meldungen, daß gegenwärtig eine Abkühlung erfolgt. Im Kapitel 21 meines Buches über Klima, überschrieben "Moderne Inquisition", habe ich mich dazu auch geäußert. Natürlich ist eine starke Abkühlung viel schlimmer als eine Erwärmung. Die Verringerung des CO2 - Ausstoßes ist aus vielen Gründen dennoch wünschenswert. Dieses Gas, ohne das es keine Pflanzen und damit keine Tiere gäbe, zu verteufeln, zeugt jedoch von grenzenloser Blödheit.

Der eleganteste Weg, CO2 wieder zu verbrauchen, ist mehr Pflanzenwuchs, also die Aufforstung von kahlen Flächen, wie Wüsten.

In einem Artikel an das "Darmstädter Echo" aus Anlaß der Waldbrände im Mittelmeerraum und des Quecksilberdampf-Lampenzwangs (sog. Sparlampen) habe ich dargestellt, daß in diesem Gebiet die Waldflächen, die dort jährlich abgefackelt werden, dreimal so viel CO2 verbrauchen konnten, wie die EU mit dem genannten Zwang einsparen will. Der Artikel wurde jedoch abgelehnt, weil von mir in diesem Jahr schon "3 Leserbriefe erschienen sind". Der Formalismus ist wichtiger als eine sachliche Information der Bürger.

Übrigens: Klima ist in meinem Buch nur ein Rand-Thema. Hauptgegenstand ist eine weitgehend hypothesenfreie Beschreibung der Entstehung und des Aufbaus der Erde, und da gibt es deutliche Unterschiede zu den z.Z. verbreiteten Hypothesen.

Dr. Rudolf J. Gottfried

Seite: 1 3 4 5